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Wann zahlt die E-Scooter Versicherung, wann nicht?

Grundsätzlich zahlt die E-Scooter Versicherung bei jedem selbst verursachten Unfall. Allerdings werden stets nur die Kosten der Gegenseite übernommen. Wer also mit seinem E-Scooter in ein parkendes Auto fährt, kann die Reparaturkosten des Autobesitzers von der Versicherung übernehmen lassen. Die Schäden am eigenen E-Scooter sind hingegen nicht von der Versicherung abgedeckt. Dafür springt die Versicherungsgemeinschaft teilweise bei von Tieren verursachten Schäden ein. Dies gilt etwa bei einem Wildunfall oder wenn ein Nagetier die Kabel des Fahrzeugs beschädigt hat. Auch bei Schäden am eigenen E-Scooter, die durch ein Unwetter verursacht wurden, zahlt die Versicherung.

 

 

Wie immer gilt aber auch hier: Keine Regel ohne Ausnahme. So verfällt der Versicherungsschutz, wenn der E-Scooter unter Einfluss von Alkohol oder sonstigen Drogen genutzt wird. Bei getunten Fahrzeugen zahlt die Versicherung zwar zunächst, holt sich die Kosten dann aber vom Besitzer des E-Scooters wieder. Wer zudem mit seinem Elektrokleinfahrzeug an einem Rennen teilnimmt, muss eine zusätzliche Police abschließen. Die normale E-Scooter Versicherung greift hier nicht – selbst wenn es sich um eine offiziell angemeldete Veranstaltung handelt. Zuguter letzt ist zudem zu beachten, dass Schäden durch Vandalismus nicht versichert sind. Wird der E-Scooter also mit Absicht beschädigt, werden die anfallenden Kosten nicht übernommen.